LTE-Anbieter: Infos und Tarife im Überblick

Mit der vierten Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution) werden große Erwartungen verbunden: Unter Laborbedingungen schafft der UMTS-Nachfolger-Standard unglaublich schnelle Übertragungsraten, auch in der Praxis sind Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s schon möglich.

LTE-Anbieter versprechen schnelles Internet über Funk

Long Term Evolution sollte zum einen helfen, die sogenannten weißen Flecken auf der Breitbandlandkarte zu schließen, zum anderen hat der Mobilfunkstandard den mobilen Datenverkehr gerade in Ballungsräumen beschleunigt. Das ist ein lukratives Geschäft für die LTE-Anbieter, die angesichts der beliebten Smartphones und Tablet-PCs insbesondere das Potenzial des mobilen Internets ins Zentrum rücken. Allerdings mussten sich die LTE Anbieter verpflichten, zuerst den Breitbandausbau in ländlichen Regionen abzuschließen, bevor sie beginnen konnten, die Datennetze in den lukrativeren Ballungszentren aufrüsten.

LTE-Anbieter Vodafone

Vodafone LTE

Beim LTE-Ausbau positionierte sich Vodafone (www.vodafone.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) als Avantgardist. Dezember 2010 war Vodafone der erste deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber, der einen Internetzugang mit einem LTE-Surfstick realisierte. Zu diesem Zeitpunkt hatten andere Anbieter gerade erst mit den Netzausbau begonnen.

LTE von Vodafone

LTE-Anbieter Telekom

Telekom LTE

Die Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) hat kräftig in den Ausbau des LTE-Netzes investiert. Neben Vodafone gehörte auch die Telekom zu den LTE-Pionieren in Deutschland, seit April 2011 sind LTE-Tarife verfügbar. Laut der Telekom soll LTE die digitale Zweiklassengesellschaft in Deutschland beenden und schnelles Internet auf's Land bringen.

LTE von der Telekom

LTE-Anbieter o2

o2 LTE

Auch der Telekommunikations-Anbieter o2 (Telefónica Germany, www.o2-online.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) arbeitet auf Hochtouren daran, die Verbraucherhaushalte mit der leistungsstarken LTE-Technologie zu versorgen. Im Rahmen der Versteigerung von LTE-Lizenzen im Mai 2010 konnte sich neben anderen Providern auch o2 verschiedene Frequenzbereiche sichern.

LTE von o2

Rund fünf Milliarden Euro legten die LTE-Anbieter auf den Tisch

Die LTE-Anbieter Vodafone, o2 und die Deutsche Telekom mussten zunächst im Mai 2010 für knapp fünf Milliarden Euro Mobilfunkfrequenzen, die beim Umstieg auf die digitale Technik frei wurden, ersteigern. Der LTE-Anbieter Vodafone legte mit 1,43 Milliarden Euro bei der Mobilfunkfrequenzauktion das höchste Gesamtgebot vor, gefolgt von o2 mit 1,38 Milliarden Euro. LTE-Anbieter Deutsche Telekom bot 1,3 Milliarden Euro. Am günstigsten von allen kam E-Plus weg, die Düsseldorfer zahlten „nur“ 280 Millionen Euro, bekamen dafür aber auch von einigen gut geeigneten Frequenzen nichts ab.

Von den Anfängen des LTE-Netzausbaus

Vodafone ersteigerte ein Frequenzspektrum von insgesamt 94,9 MHz. Seinen Netzausbau startete der LTE-Anbieter im September 2010 in Heiligendamm. Seitdem ist der LTE-Netzausbau gut vorangekommen und schnelles Surfen ist in vielen Orten möglich. Telefónica Germany (o2) erwarb bei der Aktion das breiteste Frequenz-Spektrum von 99,1 MHz. Im September 2010 hat der LTE-Anbieter in München das erste Stadt-Pilotnetz in Betrieb genommen. Ende 2010 wurden die ersten ländlichen LTE-Pilotnetze bei Halle und bei München auf 800 MHz eingeschaltet. Die Deutsche Telekom hat zehn Frequenzblöcke mit einem Spektrum von 95 MHz erworben. Im August 2010 hat die Telekom die erste LTE-Basisstation im brandenburgischen Kyritz in Betrieb genommen.

Alle drei deutschen LTE-Anbieter sind mittlerweile gut mit ihren Netzen vertreten. Gerade in den Städten wird fleißig ausgebaut und viele Kunden können die schnellen LTE-Netze bereits nutzen. Dort, wo es keine Breitband-Alternativen gibt, surft man Zuhause mit LTE. Und wer als Handykunde viel Multimedia nutzt, profitiert ebenfalls von den hohen Datenraten.

E-Plus als LTE-Nachzügler

Im Gegensatz zu o2, Telekom und Vodafone ließ sich E-Plus erst einmal Zeit: Erst im Frühjahr 2011 starteten LTE-Feldtests. Es hieß, dass die Düsseldorfer Anbieter LTE erst an den Start bringen wollen, wenn es genug bezahlbare Endgeräte für den Massenmarkt gäbe. Dies war für E-Plus scheinbar 2014 der Fall: Im März ging auch endlich der erste Sendemast vom Nachzügler online.